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Mein Buch ist erschienen: „Das Land, in dem meine Eltern umgebracht wurden – Liebeserklärung an den Iran“

Gerne möchte ich mein Buch „Das Land, in dem meine Eltern umgebracht wurden – Liebeserklärung an den Iran “ vorstellen, das neu beim Herder Verlag erschienen ist.

Zu bestellen über www.amazon.de.

Vor dreizehn Jahren, im Herbst 1998, geschahen eine Reihe an politischen Morden im Iran. Meine Eltern, Dariush und Parvaneh Forouhar, zwei führende oppositionelle Politiker, waren die ersten Opfer dieser Verbrechen. Ich erhielt die Nachricht ihrer Ermordung an einem Sonnabend in Deutschland. Zwei Tage später reiste ich in den Iran. Seitdem sind meine Reisen zu einem Akt des Widerstandes geworden.

Das Buch berichtet von meinen Reisen in den letzten dreizehn Jahren. Ich habe es geschrieben, um Einblicke zu geben in meine Bemühungen um die Aufklärung der politischen Morde im Iran, aber auch, um von dem Alltag zu erzählen, in den diese Prozesse eingebettet sind. Um von den Vertuschungsmethoden eines Unrechtsstaats und von den Menschen, die zu Handlangern solcher Verbrechen werden, zu berichten. Um die Furcht zu beschreiben, die sie erwecken. Um vom Umgang mit Ängsten und dem Zorn zu erzählen, den viele ebenso wie ich in sich tragen.

Um von der Repression zu berichten, die auf alten und immer wieder neuen Schicksalen lastet, von der Tapferkeit und Resignation in Menschen, die ich kenne, um über die Trauer meines Bruders zu schreiben, über meine Großmutter, die ihren gütigen Gott verloren hat und über den Trost, den die Taxifahrer mir gespendet haben, wenn wir zum Gericht gefahren sind. Um von meinem Elternhaus zu  erzählen, das erfüllt ist von der Wärme der Erinnerung an meine Eltern, und das gleichzeitig über die Tragödie ihres Todes Wache hält. Und von dem Zypressenpaar, das ich zu Ehrung meiner Eltern vor diesem Haus gepflanzt habe. Das immer wieder eingegangen ist. Und das ich voller Trotz und Hoffnung immer wieder neu in die Erde setze.

Politische Verbrechen hinterlassen nicht nur Spuren der Verletzung sondern auch eine Aufgabe und eine Verantwortung, die getragen werden muss, bis sie als solche benannt und lückenlos aufgeklärt sind. In diesem Sinne hoffe ich dass das Buch viele Leser findet  und bitte um Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung dafür.

Parastou Forouhar – Oktober 2011

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Medi(t)ation – Asian Art Biennale 01.10.2011 – 01.01.2012

This biennial features 40 artists and collaboration groups, including Shi Jin-Hua, Lin Chuan-Chu, Hamra Abbas, Alfredo & Isabel Aquilizan, Leslie de chavez, E Chen, Parastou Forouhar, Shaun Gladwell, Nigel Heyler, Penny Hes Yassour, Ho Tzu Nyen, Dinh Q Le, Ahmet Ögüt, Sopheap Pich , Sara Rahbar, Raqs Media Collective, Shinoda Taro, Tromarama , Tsang Kin-Wah , Xu Tan, Yin Xiuzhen, Yuan Goang-Ming, Andrey Blazhnov, Park Chang Kyong, Bae Young-whan, Min Jung Yeon, Ohmaki Shinji, Aida Makoto, Tiffany Singh, L.N. Tallur, Guy Ben-Ner, Huang Ming-Zheng, Wen Chi-yi, Wawi Nabarroza, Aristarkh Chernyshev, Yee I Lann, Bani Abidi, Samsuddin Wahab, Alexander Ugay, and Michael Rakowitz.

The 2011 Asian Art Biennial will have its opening ceremony at National Taiwan Museum of Fine Arts on the night of September 30. The exhibition officially opens to the public on October 1. The biennial’s opening will be accompanied by an international Forum and Artist Talks dedicated to discussing Asian contemporary art.

http://plantingrice.com/?q=node/145